Ratgeber

DSGVO-konformes Leadformular: worauf du achten musst

Wer Kontaktdaten sammelt, muss sie rechtmäßig verarbeiten. Das gilt für deine Website ebenso wie für einen Funnel. Mit den richtigen Hinweisen und Einstellungen kannst du ein Leadformular bauen, das DSGVO-konform arbeitet und gleichzeitig gut konvertiert.

1. Transparenz vor der Erfassung

Bevor jemand Kontaktdaten eingibt, muss er wissen, wer die Daten erhebt und wofür sie genutzt werden. Das geschieht am besten direkt über oder unter dem Formular mit einem knappen Hinweis:

„Mit dem Absenden stimmst du zu, dass wir deine Angaben zur Bearbeitung deiner Anfrage verwenden dürfen. Eine Weitergabe an Dritte erfolgt nicht. Hinweis: Du kannst deine Einwilligung jederzeit per E-Mail an info@beispiel.de widerrufen.“

Verlinkt werden sollten die Datenschutzerklärung und das Impressum des Betreibers. Das ist bei eingebetteten Funnels besonders wichtig, weil der Funnel technisch auf einer anderen Domain laufen kann.

2. Nur nötige Felder erfassen

Je weniger Daten du erfragst, desto höher ist die Abschlussquote und desto geringer das rechtliche Risiko. Frage deshalb nur das ab, was du für die Anfragenbearbeitung wirklich brauchst. Zusätzliche Felder wie Adresse oder Geburtsdatum sollten freiwillig sein oder erst im späteren Gespräch erfragt werden.

3. Einwilligung dokumentieren

Werdeutliche Handlung wie das Klicken auf einen Absenden-Button kann als Einwilligung dienen, wenn der Hinweis vorher sichtbar ist. Für Marketing-E-Mails reicht das nicht aus – hier brauchst du eine getrennte, freiwillige Checkbox. Trenne Anfrage und Newsletter klar voneinander.

4. Tracking nur mit Zustimmung

Wenn du Conversion-Tracking für Google, Meta oder TikTok nutzt, werden personenbezogene Daten an diese Anbieter übermittelt. In der Regel braucht das eine Einwilligung des Besuchers. FormFunnel blendet deshalb das Tracking erst ein, wenn der Besucher dem Cookie-Banner zustimmt. Ohne Zustimmung laufen Mess-IDs nicht.

5. Aufbewahrung und Löschung

Speichere Anfragen nur so lange, wie du sie brauchst. Für unbeauftragte Anfragen heißt das: Wenn du sie nicht bearbeitest, lösche sie nach einer angemessenen Frist. Für Kunden- und Auftragsdaten gelten die handels- und steuerrechtlichen Aufbewahrungsfristen. Exportiere Anfragen regelmäßig, wenn du sie außerhalb der Software archivieren willst.

6. Verantwortlichkeiten bei eingebetteten Funnels

Betreibst du den Funnel auf deiner eigenen Subdomain, bist du für die DSGVO-Konformität verantwortlich. Bettest du ihn per iFrame auf deiner Website ein, musst du im Datenschutzhinweis deiner Website erwähnen, dass Daten an den Funnel-Anbieter übermittelt werden. FormFunnel stellt für eingebettete Funnels daher Platzhalter-Seiten für Impressum und Datenschutz bereit, auf die du verlinken kannst.

DSGVO-konforme Funnels mit FormFunnel

FormFunnel speichert Daten in der EU, unterstützt Cookie-Zustimmung für Tracking und lässt dich eigene Hinweistexte pro Funnel hinterlegen.