Ratgeber

Google-Ads-Anfragen richtig messen: Conversion-Tracking erklärt

Die häufigste Ursache für teure Google-Anzeigen ist nicht ein schlechtes Gebot, sondern fehlende Messung. Wenn Google nicht erfährt, welcher Klick zu einer Anfrage geführt hat, kann das System nicht lernen – und verteilt dein Budget nach Vermutungen.

1. Was eine Conversion bei dir ist

Lege zuerst fest, welche Handlung zählt. Bei Funnels ist das fast immer die abgeschickte Anfrage am Ende der Fragenstrecke – nicht der Klick auf „Weiter“ und nicht der Seitenaufruf. Nur die Absendung zeigt echtes Interesse.

2. Conversion-Aktion in Google Ads anlegen

In Google Ads legst du unter „Zielvorhaben“ eine Conversion-Aktion vom Typ Website an. Danach bekommst du zwei Werte: eine Conversion-ID und ein Conversion-Label. Beide brauchst du für die Einrichtung.

Beispiel: Conversion-ID AW-123456789, Label abcDEfgh1jkLmn. In FormFunnel trägst du beides in den Funnel-Einstellungen unter Integrationen ein – fertig. Kein Code, kein Tag-Manager nötig.

3. Klick-IDs müssen mitwandern

Google hängt an jeden Anzeigenklick eine Klick-ID an die Adresse – meist gclid, bei manchen Kampagnen gbraid oder wbraid. Diese ID ist die Brücke zwischen Klick und Anfrage. Geht sie unterwegs verloren, zum Beispiel weil der Funnel in einem Rahmen auf einer anderen Adresse läuft, fehlt die Conversion in Google Ads. FormFunnel gibt die Klick-IDs beim Einbetten automatisch weiter.

4. UTM-Parameter für die eigene Auswertung

Zusätzlich zur Klick-ID lohnen sich UTM-Parameter wie utm_source, utm_campaign und utm_content. Sie werden zu jeder Anfrage gespeichert, sodass du in deiner eigenen Tabelle siehst, welche Kampagne den Kontakt gebracht hat – unabhängig davon, was Google berichtet.

5. Einwilligung nicht vergessen

Conversion-Tracking überträgt Daten an Google. In der Regel darf es erst starten, wenn der Besucher zugestimmt hat. In FormFunnel wird das Tracking daher erst nach Zustimmung im Cookie-Banner geladen. Rechne damit, dass dadurch nicht jede Anfrage in Google auftaucht – deine eigene Anfragen-Tabelle bleibt die vollständige Quelle.

6. Prüfen, ob es wirklich läuft

7. Auf Aufträge statt Anfragen optimieren

Wenn du im Nachhinein weißt, welche Anfragen zu Aufträgen wurden, kannst du das in Google Ads als Wert hinterlegen. Dann optimiert das System nicht auf möglichst viele Anfragen, sondern auf die, die Geld bringen. Dafür brauchst du zu jeder Anfrage die gespeicherte Klick-ID – ein weiterer Grund, sie sauber durchzureichen.

Messung ohne Bastelei

In FormFunnel trägst du Mess-IDs für Google Ads, GA4, Meta und TikTok pro Funnel ein. Klick-IDs und UTM-Parameter werden automatisch mitgeführt – auch bei eingebetteten Funnels auf deiner eigenen Website.