Ratgeber

Leadformular oder Funnel? Der Unterschied und was wann passt

Beide sammeln Kontaktdaten. Der Unterschied liegt in der Reihenfolge: Ein Leadformular fragt alles gleichzeitig, ein Funnel stellt eine Frage nach der anderen. Das klingt nach einem Detail, verändert aber, wie viele Besucher am Ende tatsächlich abschicken.

Der Vergleich in fünf Punkten

Erster Eindruck

Formular: Alle Felder auf einmal sichtbar – wirkt nach Arbeit.

Funnel: Eine Frage pro Schritt – wirkt nach zwei Klicks.

Eingabeaufwand

Formular: Tippen in mehreren Feldern.

Funnel: Meist Antworten antippen, tippen nur am Ende.

Qualifizierung

Formular: Kommt oft als Freitext „Ihre Nachricht“.

Funnel: Feste Antwortmöglichkeiten, dadurch vergleichbar.

Abbrüche erkennen

Formular: Du siehst nur: abgeschickt oder nicht.

Funnel: Du siehst, in welchem Schritt Besucher aussteigen.

Aufwand beim Aufbau

Formular: Sehr klein, oft schon in der Website enthalten.

Funnel: Etwas mehr – mit Vorlage rund zehn Minuten.

Warum der Funnel meist besser abschneidet

Wer die erste kleine Frage beantwortet hat, macht mit höherer Wahrscheinlichkeit weiter – man hat ja schon angefangen. Dazu kommt: Klickfragen sind auf dem Handy viel bequemer als Tippfelder, und die meisten Besucher kommen vom Handy. Die Kontaktdaten stehen am Ende, wenn der Besucher schon investiert hat, statt am Anfang, wenn er noch nichts bekommen hat.

Wann ein Formular völlig genügt

Wann ein Funnel klar im Vorteil ist

Beides gleichzeitig ist erlaubt

Lass dein Kontaktformular für allgemeine Nachrichten stehen und nutze den Funnel dort, wo es um konkrete Anfragen geht: auf der Leistungsseite, in Anzeigen, im QR-Code auf dem Firmenwagen. So bedienst du beide Arten von Besuchern.

Funnel ausprobieren, statt darüber zu lesen

Auf den Vorlagen-Seiten kannst du fertige Funnels durchklicken, so wie deine Besucher sie später sehen.