Ratgeber
Sales Funnel erstellen: Schritt für Schritt erklärt
Ein Sales Funnel ist nichts anderes als eine geführte Online-Strecke: Jemand klickt auf eine Anzeige oder einen Link, beantwortet zwei bis vier kurze Fragen und hinterlässt am Ende Kontaktdaten. Aus fremdem Traffic wird eine qualifizierte Anfrage. In diesem Artikel zeige ich dir, wie du so einen Funnel selbst baust.
1. Das Ziel festlegen
Bevor du Texte schreibst, kläre, welche Handlung am Ende stehen soll. Die meisten kleinen Unternehmen wollen einen dieser drei Ergebnisse:
- Eine Anfrage mit Telefonnummer und Thema.
- Einen Beratungstermin oder ein Probetraining.
- Eine konkrete Kosteneinschätzung oder Auswertung.
Wenn das Ziel klar ist, entscheidest du auch, welche Felder du wirklich brauchst. Meist reichen Name, E-Mail und Telefon – jede weitere Frage senkt die Abschlussquote.
2. Die richtigen Fragen wählen
Gute Fragen trennen Interessenten von Nicht-Käufern und helfen dir bei der Vorbereitung. Stelle nur Fragen, die du auch wirklich brauchst, um das erste Gespräch vorzubereiten. Beispiele:
Handwerk
Gewerk, Zeitraum, Objektart – so weißt du, welcher Mitarbeiter sich melden soll.
Coaching / Beratung
Situation, Hindernis, monatliches Budget – damit das Erstgespräch auf dem richtigen Niveau stattfindet.
Immobilien
Objektart, Wohnfläche, Zustand, Verkaufsabsicht – genug für eine erste Wertermittlung.
3. Die Seiten aufbauen
Ein klassischer Sales Funnel hat vier bis sechs Seiten:
- Einstieg: Ein Satz zum Nutzen und ein klarer Start-Button.
- Fragen: Je eine Frage pro Seite, zwei bis vier Antwortkacheln.
- Kontakt: Name, E-Mail, Telefon – optional ein Zusatzfeld.
- Danke: Was passiert als Nächstes, etwa „Wir melden uns innerhalb eines Werktags.“
4. Design anpassen
Farben, Logo und Schriftart sollten zu deiner Website passen, damit der Funnel wie ein eigener Auftritt wirkt, auch wenn er unter einer eigenen Adresse läuft. Wichtig ist ein kontrastreicher Button, denn darauf müssen mobile Besucher leicht treffen.
5. Live schalten und testen
Gehe den Funnel selbst zweimal durch: einmal am Desktop und einmal am Handy. Schau, ob die Fragen verständlich sind, ob der Button gut erreichbar ist und ob die Danke-Seite klar sagt, was passiert. Danach kannst du die Funnel-Adresse in Anzeigen, E-Mails oder deiner Website verteilen.
Selbst ausprobieren
FormFunnel enthält fertige Vorlagen für die wichtigsten Branchen. Konto anlegen, Vorlage wählen, Texte austauschen, Funnel live schalten.