Website für Selbstständige: Was muss wirklich drauf?

Als Selbstständiger brauchst du keinen umfangreichen Internetauftritt, nur weil andere ihn haben. Deine Seite muss das Angebot verständlich machen, Vertrauen schaffen und einen einfachen Kontakt ermöglichen.

Die kurze Antwort

Für einen klar positionierten Einzelanbieter reicht häufig ein Onepager oder Funnel. Sobald du mehrere Leistungen für unterschiedliche Zielgruppen anbietest oder über mehrere Themen bei Google gefunden werden möchtest, sind getrennte Unterseiten sinnvoll.

Eine fokussierte Seite reicht oft, wenn …

  • Du bist klar spezialisiert

    Eine Leistung und eine Zielgruppe lassen sich auf einer Seite überzeugend darstellen.

  • Persönliches Vertrauen zählt

    Profil, Arbeitsweise und echte Nachweise können kompakt gezeigt werden.

  • Das Erstgespräch ist dein Ziel

    Eine geführte Anfrage bringt Interessenten direkt zum passenden nächsten Schritt.

Eine große Website ist besser, wenn …

  • Du vermittelst viel Fachwissen

    Ein Ratgeber oder Blog braucht einzelne, verlinkbare Beiträge.

  • Du hast mehrere Angebotslinien

    Getrennte Seiten vermeiden, dass Besucher den Überblick verlieren.

  • Du verkaufst direkt online

    Produkte, Warenkorb und Kundenkonto gehören in ein Shopsystem.

Die sechs Inhalte, die Interessenten brauchen

  1. Angebot: Was löst du für wen?
  2. Ergebnis: Was ist nach der Zusammenarbeit anders?
  3. Person: Wer steht hinter dem Angebot?
  4. Vertrauen: Welche echten Nachweise helfen bei der Entscheidung?
  5. Ablauf: Was passiert nach der Anfrage?
  6. Kontakt: Welcher nächste Schritt ist gewünscht?

Nicht jede Seite braucht ein Menü

Wenn alle Besucher dasselbe Angebot prüfen, kann ein Menü mehr ablenken als helfen. Ein klarer Einstieg, kurze Abschnitte und eine geführte Anfrage reichen oft aus. Verweise auf Impressum und Datenschutz bleiben davon unberührt.

Kommt jemand über einen Vortrag, eine Empfehlung, einen QR-Code oder eine Anzeige, kennt er meist bereits den Anlass. Dann ist ein direkter Weg zum Kennenlernen besonders sinnvoll.

Wann du erweitern solltest

Erstelle neue Seiten erst dann, wenn sie eine eigene Aufgabe erfüllen: eine zweite Leistung erklären, eine andere Zielgruppe ansprechen oder eine konkrete Suchfrage beantworten. So wächst deine Webpräsenz mit dem Geschäft, statt vor dem ersten Kunden unnötig groß zu werden.

Mit einer klaren Seite starten

FormFunnel erstellt aus Ziel, Branche, Wunschfarbe und Logo eine fokussierte Seite mit geführter Anfrage. Du kannst sie anschließend anpassen und veröffentlichen.